DILL-NEWSLETTER 10/2022: Geplante Entlastungen für kleinere Photovoltaik-Anlagen ab 2023
Sonnenstrom soll steuerlich interessanter werden
An erneuerbarer Energie führt in Zukunft kein Weg mehr vorbei. Ihr Anteil am Bruttostromverbrauch soll nach dem Willen der Bundesregierung bis zum Jahr 2030 auf 80 Prozent steigen, bis 2035 sogar auf fast 100 Prozent. Dabei ist klar: Ohne die privaten Haus- und Grundeigentümer geht es nicht. Daher soll die Errichtung einer kleineren Photovoltaik (PV)-Anlage für sie ab 2023 deutlich interessanter werden.




Die Bundesregierung plant per Gesetz einen Ausgleich inflationsbedingter Mehrbelastungen durch einen fairen Einkommensteuertarif. Das Inflationsausgleichsgesetz ermöglicht es Arbeitgebern zudem, ihren Arbeitnehmern eine Inflationsausgleichsprämie von bis zu 3.000 Euro steuerfrei auszuzahlen.
Rund um die (vermeintlich) private Nutzung eines betrieblichen Pkws gibt es immer wieder Ärger mit dem Finanzamt. Doch es gibt verschiedene Möglichkeiten, die rein betriebliche Nutzung zu belegen. Dafür kann sogar der Verschmutzungsgrad des Wagens herhalten, wie ein aktueller Fall des Finanzgerichts Münster zeigt.
Sich selbstständig zu machen ist für viele ein Traum. Ein Weg dorthin kann über die so genannte Kleinunternehmerregelung führen. Sie reduziert den bürokratischen Ballast spürbar. Allerdings gibt es einige Fallstricke, insbesondere beim Thema Umsatzsteuer.
Die Bundesregierung hat angesichts der stark steigenden Preise in diesem Jahr mit zwei Entlastungspaketen bereits umfassende Maßnahmen auf den Weg gebracht. Nun soll ein drittes Entlastungspaket im Volumen von rund 65 Milliarden Euro folgen.