DILL-NEWSLETTER 09/2026: Betriebliches Elektrofahrzeug
Stromkosten fürs Dienstauto richtig abrechnen
Wer seinen Dienstwagen an der privaten Wallbox lädt, muss die Strommenge nachweisen. Bei der Abrechnung des Ladestroms mit dem Arbeitgeber lässt das BMF den Steuerpflichtigen aber eine Wahl. Hinweise des Bayerischen Landesamts für Steuern klären praktische Fragen dazu.
Urlaub, Wertguthaben oder zusätzliche bezahlte Freistellungen: Für solche Leistungen stellt sich regelmäßig die Frage, ob und wann hierfür eine steuerliche Rückstellung gebildet werden darf. Das Bundesfinanzministerium hat die bisherigen Vorgaben neu gefasst und dabei wichtige Abgrenzungen vorgenommen.
Wer eine offene Ladenkasse führt, muss den Kassenbestand täglich ermitteln und die zugrunde liegenden Aufzeichnungen nachvollziehbar dokumentieren. Fehlen entsprechende Nachweise, kann dies bei einem überwiegend bargeldintensiven Betrieb einen so schweren formellen Mangel darstellen, dass das Finanzamt die Besteuerungsgrundlagen schätzen darf.
Offene Ladenkassen sollen bald der Vergangenheit angehören. Das Bundesfinanzministerium hat einen Gesetzentwurf zur Einführung einer Kassenpflicht, zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung und zur weiteren Digitalisierung des Steuerrechts vorgelegt. Kern des Vorhabens ist eine verpflichtende elektronische Kassenführung für Unternehmen und Selbstständige mit einem Gesamtumsatz von mehr als 100.000 Euro ab 2028.
Mit der geplanten Frühstartrente soll die private Altersvorsorge künftig bereits im Kindesalter beginnen. „Vater Staat“ will für Kinder ab dem sechsten Lebensjahr monatlich zehn Euro in ein kapitalgedecktes Altersvorsorgedepot einzahlen. Ziel ist es, frühzeitig Vermögen aufzubauen und zugleich Kinder und Eltern an den Kapitalmarkt und die langfristige Altersvorsorge heranzuführen.